Ich werde oft gefragt welche App ich für meine Sketchnotes verwende. Als ob die App magische Kräfte hätte und die Wahl der richtigen App die Erstellung von Sketchnotes quasi automatisieren würde1.
Die (Teil)Zusammenfassung des grossartigen Buchs “Good To Great” von Jim Collins habe ich mit den am Kindertisch vorhandenen Mitteln erstellt. HB Bleistift und A4-Papier. Mir gefällts trotzdem:
Ich verwende auf dem Windows Tablet jeweils OneNote weil es einfach da ist. Lieber nutze ich aber das iPad Pro mit Paper, weil die Stifte vielfältiger sind. Beides sind aber äusserst rudimentäre Apps ohne Layer oder viel Bearbeitungsmöglichkeiten. Echte Kunstwerke die ich hin und her bearbeiten möchte, würde ich mit Procreate erstellen. ↩︎
Am 1. März 2019 war es soweit. Ich beendete mit meinem Eintritt bei isolutions was im August 1996 begann. Meine Laufbahn bei SBB. Eine Frage die ich immer wieder hörte war schon lange: “Wie hälst du es so lange beim gleichen Arbeitgeber aus?” und, ironischerweise, die zweite Frage dann nach dem Weggang: “Wieso verlässt du die SBB nach so langer Zeit?”. Auf beide möchte ich hier eingehen.
SBB Informatik # Ich bin irgendwann als klassischer Quereinsteiger in die IT gerutscht. Erst über eher koordinative, später dann immer technischere Tätigkeiten. Dabei habe ich SBB IT in vielen Phasen beobachten dürfen, was später mit etwas Reflektionsfähigkeit durchaus interessant war. Es entwickelte sich von der steten Rechtfertigung von Kosten, hin zum Management von Risiken bis zum heutigen Status als “Businesspartner auf Augenhöhe”. SBB IT ist ein höchst spannender Laden. Seit längerem im Outsourcing-Betrieb, grosse eigene Entwicklungsabteilung und eine Grösse die viel Komplexität mit sich bringt. Dabei ist SBB IT aber auch hochgradig agil und voll von tollen Leuten - zwei Dinge die man gemeinhin bei so grossen Dampfschiffen ja nicht erwartet, wenn man es nicht kennt. Das beantwortet auch schon die erste Frage. Man kann es bei SBB IT sehr lange aushalten ohne Tag für Tag den gleichen langweiligen Job zu machen. Ich durfte auch diverse Male erfahren, wie mit einer guten Idee, ein paar begeisterten Kollegen und Einsatz sehr grosse Veränderungen angestossen und begleitet werden können.